Baufinanzierungstipps

Wenn die Sollzinsbindung einer Baufinanzierung endet, dann neigen viele Immobilienbesitzer dazu gleich das Angebot der bisher finanzierenden Bank anzunehmen. Vielen scheuen den „Mehraufwand“ die Bank zu wechseln. Doch so zehrend ist ein Wechsel gar nicht und bringt sehr oft finanzielle Vorteile.

Was ist eine Umschuldung?

Unter einer Umschuldung versteht man eine Anschlussfinanzierung bei einem neuen Darlehensgeber nach Ablauf der Sollzinsbindung. Dieser löst die noch bestehende Restschuld vom alten Darlehensgeber ab. Das Zusammenstellen der benötigten Unterlagen für eine Kreditentscheidung und das Umschreiben der Sicherheit (Grundschuld) auf den neuen Kreditgeber ist zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden, lohnt jedoch häufig!

Welche Unterlagen werden bei einer Umschuldung typischerweise benötigt?

  • aktueller Grundbuchauszug des Finanzierungsobjektes
  • weitere Unterlagen des Finanzierungsobjektes (Wohnflächenberechnungen, Grundrisse, Nachweis der Modernisierungsmaßnahmen etc.)
  • Unterlagen zur persönlichen Einkommenssituation (Einkommensteuerbescheid, 3 aktuelle Gehaltsabrechnungen, bei Selbständigen: betriebswirtschaftliche Auswertungen)
  • Darlehenskontoauszug und alten Darlehensvertrag

 

Vor einer Umschuldung sollte man sich einen unabhängigen Marktüberblick bei einem Baufinanzierungsspezialisten verschaffen. So kann das Angebot des bisherigen Darlehensgebers mit anderen verglichen werden. Neben dem reinen Zinsunterschied (Unterschied der monatlichen Raten bzw. der geleisteten Zinszahlungen am Ende der Sollzinsbindung) müssen die entstehenden Kosten bei der Übertragung der Sicherheiten (Grundschuld) berücksichtigt werden. Das Gute ist: diese lassen sich bereits im Vorfeld genau bestimmen. Nach einer erfolgreichen Kreditentscheidung kümmert sich nun der neue Darlehensgeber um die Umschuldung.

Beispiel der Zinsersparnis

Umschuldung Restschuld Darlehen 190.000 Euro, Sollzinsbindung 10 Jahre, 3 % p.a. Tilgung.

Sollzins bisherige Bank: 1,43 %, Monatsrate: 701 Euro
Sollzinszins neue Bank: 1,05%, Rate: 641 Euro
monatliche Ersparnis: 60,00 Euro
Rechnerischer Ersparnis in 10 Jahren (ohne Sondertilgung): ca. 6.050 Euro

Davon abziehen muss man noch die Kosten für die Abtretung der Grundschuld (Notar- und Grundbuchkosten) auf die neue Bank. Diese Gebühr richtet sich nach der Höhe der eingetragenen Grundschuld im Grundbuch.

Beispiel (einzelfallabhängig) Abtretungskosten: eingetragene Grundschuld = 250.000 Euro

  • wenn der Notar die Abtretung vollzieht: ca. 590 Euro (zzgl. Auslagen)
  • wenn die Bank die Abtretung vollzieht: ca. 360 Euro (zzgl. Auslagen)

 

Fazit, ob sich eine Umschuldung lohnt?

Wer den kleinen Aufwand der Unterlagenbeschaffung nicht scheut, der kann sparen! Letztlich müssen bei einer Umschuldung die Zinsen des neuen Kreditgebers so günstig sein, dass Aufwand und zusätzlich Kosten mehr als abgedeckt sind. Dabei gilt: Je höher das Restdarlehen ist, desto mehr lohnt sich eine Umschuldung auch bei nur kleinen prozentualen Unterschieden, da die Zinsersparnis in Euro dann sehr hoch ist. Wir unterstützen Sie bei dieser Frage gerne. Kontaktieren Sie uns und wir besprechen die Möglichkeiten.

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